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Was Bitterstoffe für Dich tun können

Was Bitterstoffe für Dich tun können

Giftige Dinge, seien sie aus der Natur oder synthetischer Herkunft, schmecken fast ausnahmslos bitter. Ein wesentlicher Grund, warum wir besonders als Kinder, wenn unsere Geschmacksknospen zahlreicher sind und unsere Toleranzschwelle geringer ist, Bitteres eher verschmähen. 

Aber, das sollte uns keineswegs zu dem Umkehrschluss verleiten, dass auch alles was bitter schmeckt, zwangsläufig giftig ist – vielfach ist gar das Gegenteil der Fall! Alle, die wir gerne mit Kaffee in den Tag starten, vielleicht Grapefruit und Rucola-Salat mögen oder gar zu den Liebhabern der Orangenmarmelade zählen, wissen dass dem nicht so ist. Geschmack ist etwas, das wir größtenteils erlernen. 

Wenn einem Geschmackseindruck beispielsweise eine positive Erfahrung folgt, wie im Fall von Kaffee z.B. die verbesserte Stimmung, eine erhöhte Wachheit oder ein Anstieg der Konzentrationsfähigkeit, dann können wir diese natürliche Aversion gegen Bitteres sozusagen überschreiben und gar eine Geschmacksvorliebe für Bitteres entwickeln.

Bedauerlicherweise finden wir in unserer Ernährung heute aber nur noch wenige der für uns wertvollen Bitterstoffe. Kaffee, Alkohol, purer Kakao und ein paar wenige Salat- und Gemüsesorten machen heutzutage die einzigen und leider zum Teil nicht immer besten Quellen für Bitterstoffe in unserer Nahrung aus. In der Intensität und Fülle, wie sie noch vor einem Jahrhundert in unseren Grundnahrungsmitteln anzutreffen waren, finden wir sie heute leider nicht mehr. Bitterstoffe werden zunehmend aus Gemüse und Obst herausgezüchtet oder durch die Verarbeitung in der Küche, wie Wässern, Schälen und ähnliches aus Unwissenheit und Geschmackgründen eliminiert. 

Stattdessen wird unsere Ernährung heute von den Geschmacksrichtungen süß, salzig und umami dominiert. Umami kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie herzhaft-fleischig und ist ein Indikator für den Eiweiß bzw. Aminosäuregehalt eines Lebensmittels. Süß hingegen sagt uns etwas über den Kaloriengehalt der Speise aus und salzig etwas über dessen Mineralstoffgehalt.

Diese 3 Geschmacksrichtungen umami, süß und salzig entsprechen nun mal unserem biologischen Präferenzmuster, führen aber leider auch dazu, dass wir dazu neigen mehr zu essen als zur Sättigung und Befriedigung körperlicher Bedürfnisse notwendig wäre und unsere Gesundheit unter diesem Zuviel schließlich leidet. 

Wie wir heute wissen, braucht der Mensch jedoch ein gewisses Maß an Bitterstoffen, um gesund zu bleiben, denn Bitterstoffe erfüllen eine Vielzahl segensreicher Aufgaben, die den meisten von uns nicht bewusst oder aber nicht bekannt sind. Und deshalb möchte ich eine Auswahl seiner vielseitigen Funktionen im Körper jetzt gerne näher vorstellen und dazu macht es Sinn eingangs zunächst zu klären, was Bitterstoffe eigentlich genau sind.

Bitterstoffe gehören zu den sogenannten sekundären Pflanzenstoffen und werden besonders dann von Pflanzen gebildet und in ihnen angereichert, wenn sie stressigen Umwelteinflüssen oder Gefahren ausgesetzt sind, wie z.B. intensiver Sonneneinstrahlung, Trockenheit, dem Angriff durch Fressfeinde, z.B. Insekten, oder auch den Befall durch Bakterien, Viren oder Pilze. Es sind im Grunde Schutzstoffe, die der Pflanze und ihrem Überleben dienen, denn bekanntlich können standortgebundene Pflanzen ja nicht - wie Tier und Mensch - vor Gefahren einfach weglaufen.

Nach heutigen Schätzungen gibt es ca. 60.000  bis 100.000 verschiedene sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die in unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden können. Die bitter schmeckenden finden sich dabei in hohen Konzentrationen unter den Gruppen der sogenannten Alkaloide, Flavonoide, Saponine, Glucosinolate und Terpenen. 

Sekundäre Pfl. werden auch gerne als Phytochemicals bezeichnet, weil sie über eine sehr große Zahl belegter pharmakologischer Wirkungen verfügen. Als Natursubstanzen haben einen massiven Einfluss auf unser Immunsystem, zeigen starke Wirkungen gegen Krebs, Entzündungen, Schäden durch Oxidation, Bluthochdruck und Bakterien. Zusammengefasst kann man sagen, dass Bitterstoffe als sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und im Verbund mit Pflanzen aufgenommen, quasi Medizin für uns darstellen. 

Die höchsten Konzentrationen an bitterschmeckenden sekundären Pflanzeninhaltsstoffen finden sich übrigens unter den Kräutern, Gewürzen und Heilpflanzen. Amarogentin, die bitterste Substanz in der Natur, finden wir z.B. in der Wurzel des gelben Enzians, einer Heilpflanze, die vor allem im Alpenraum wächst.

Was die Wirkungen der Bitterstoffe angeht, so bezieht sich einer der interessantesten und unmittelbar spürbaren Wirkungen der Bitterstoffe auf die Verdauung. So besitzen sie beispielsweise die segensreiche Fähigkeit, die Abgabe sämtlicher Verdauungssäfte anzuregen und somit den Aufschluss der Nahrung zu verbessern.  

Pro Tag benötigen wir stattliche 7 Liter Verdauungssäfte, die sich mit der Nahrung vermischen und mit ihr wechselwirken müssen. Durch Bitterstoffe werden verstärkt Magensaft, Bauchspeichel und Galle in den Magen und Darm abgegeben, so dass Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate besser enzymatisch aufgespalten und Fette besser emulgiert werden. Dadurch können die in der Nahrung gebundenen Vitamine und Mineralstoffe besser freigesetzt und im Dünndarm schließlich absorbiert werden. Ein möglichst vollständiger Aufschluss der Nahrung ist elementar, denn der Mensch ist nicht in erster Linie, was er isst, sondern vielmehr das, was er auch verdauen und am Ende absorbieren kann.

Diese Eigenschaft der Bitterstoffe als Verdauungshelfer ist besonders nach üppigen oder späten Abendmahlzeiten sowie bei Sodbrennen oder Völlegefühl ein Segen. Die Wirkung ist meist schon innerhalb weniger Minuten spürbar und Bitterstoffe meist wirksamer als jedes teure Enzympräparat. Menschen deren Verdauungskraft geschwächt ist, profitieren dabei besonders von Bitterstoffen. Dazu zählen z.B. für Ältere Menschen, Personen, die unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Intoleranzen oder Allergien leiden sowie Personen, die vom sogenannten leaky gut Syndrom und Verschiebungen der Darmflora betroffen sind.

All diese Personen entwickeln aufgrund der mangelhaften Verdauung früher oder später fatale Nährstoffmängel, wie einen Mangel an Eisen, Zink, Calcium, Vitamin B12 oder anderen B-Vitaminen. Auch leiden sie unter Blähungen, Breistuhl, Durchfall oder Verstopfung und entzündlichen Veränderungen des Darms, weil nun Bakterien, statt unsere eigenen Enzyme, jetzt die Nahrung in tiefer liegenden Darmabschnitten zersetzen. Dabei bilden sich schließlich unerwünschte Gase, Gärungssäuren und Fäulnisstoffe, die die Darmflora verschieben und besagte Verdauungsbeschwerden verursachen. Und es kommt zu Darmschleimhautschäden und schließlich zu einer Belastung der Leber.

Durch Bitterstoffe wird all dies verhindert, denn die Verdauung wird optimiert und eine bakterielle Zersetzung damit überflüssig. So kommt die Darmflora schneller ins Gleichgewicht, wird eine Überbesiedlung des Dünndarms mit Bakterien verhindert und die Leber deutlich vor Darmtoxinen bewahrt und so entlastet. 

Hinzukommt, dass durch die verstärkte Magensäure- und Galleproduktion die Magenentleerung gefördert und die Peristaltik, also die Muskelaktivität des Darms, angeregt wird. Wenn die Peristaltik gut funktioniert, können nicht nur Völlegefühl und Verstopfung verhindert werden, sondern kommt es vor allem zu einer effizienten Selbstreinigung des Darms. Giftstoffe, die über die Galle in den Darm gelangen oder sich im Darm durch bakterielle Zersetzungsprozesse bilden, gelangen so zur Ausscheidung – ein Muss bei jeder Form der Entgiftung. 

Von elementarer Bedeutung sind Bitterstoffe besonders für die Leber, das Hauptentgiftungs- und Stoffwechselorgan unseres Körpers. Bitterstoffe sind in der Lage auf ganz spezifische Art und Weise unser körpereigenes enzymatisches Entgiftungssystem zu beeinflussen, welches jegliche Gifte in einem 2 phasigen Prozess abbaut bzw. wasserlöslich macht (darunter Alkohol, Medikamente etc.), bevor sie in der Phase 3 schließlich über die Niere oder über die Galle in den Darm gelangen und über den Stuhl sicher ausgeschieden werden. 

Durch den starken Bezug der Bitterstoffe zur Leber können sie zudem dazu beitragen erhöhte Leberwerte, Cholesterin-, Blutfettwerte sowie einen erhöhten Blutzucker senken. Auch beugen sie durch eine verstärkte Gallebildung der Formierung von Gallensteinen vor. Interessant sind Bitterstoffe aufgrund dieser Wirkungen besonders für Menschen mit Gewichtsproblemen und dem sogenannten metabolischen Syndrom, das in erster Linie durch Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und einen erhöhten Blutzuckerwerten charakterisiert ist.

Das tolle ist zudem, dass sie regulativ auf den Appetit wirken und Süßgelüste stoppen, was jede Gewichtsreduktion erleichtert. Außerdem hemmen sie die Zuckerresorption im Darm sowie die Zuckerneubildung in der Leber, was die Blutzuckerwerte zusätzlich bei Diabetesneigung verbessert. Durch ihre zusätzlich harntreibende Wirkung können sie sogar Herz, Lymphe und Nieren entlasten, wodurch auch der  gesenkt werden kann. Bitterstoffe sind quasi Urlaub und bedeuten Erleichterung für zahlreiche Organe.

Wie Du siehst sind Bitterstoffe wahre Multitalente und ihre Wirkungen auch seit Jahrtausenden bekannt. Heilkundige der Antike und des Mittelalters setzen sie bereits ein und Bitterstoffrezepturen, die sogenannten Amara tinctura, gehörten als kleine Hausapotheke in früheren Jahrhunderten in jeden Haushalt. Sie waren ein bewährtes Mittel gegen Magen-, Gallenblasenleiden, Übergewicht, Diabetes, Hauterkrankungen, Entzündungen oder auch Wasseransammlungen.

Es ist Zeit, dass wir uns dieses Wissen heute wieder in Erinnerung rufen und es uns vor allem zunutze machen. Beim Kauf einer Bitterstoff- bzw. Bitterkräuterzubereitung gibt es dabei allerdings ein paar wesentliche Aspekte, auf die man achten sollte. 

Zunächst einmal sollte das Bitterkräuterprodukt ohne Alkohol auskommen. Leider enthalten aber die meisten Zubereitungen Alkohol, der dabei häufig zur Konservierung und auch als Auszugsmittel verwendet wird. Alkohol ist aber nicht zwingend notwendig, um ausreichende Bitterstoffmengen aus der Pflanze zu lösen und insgesamt eher negativ zu bewerten. Alkohol stellt ein zusätzliches und unnötiges Gift dar, das wir noch zusätzlich entgiften müssen und eine Belastung derjenigen Organe darstellt, die wir ja gerade mit den Bitterstoffen entlasten wollen, allen voran Leber, Bauchspeicheldrüse und Magen.

Zudem eignen sich alkoholische Zubereitungen nicht für Menschen mit empfindlichen Magen-Darmschleimhäuten, nicht für Menschen mit Histamin- und anderen Nahrungsmittelunverträglichkeiten und auch nicht für Kinder, Schwangere oder Stillende. 

Was Sie bei der Wahl eines guten Bitterstoffprodukt ebenfalls beachten sollten ist, dass es keine Zusatzstoffe enthält. Deshalb plädiere ich immer für Bitterkräutermischungen aus 100 % Kräutern und rate von Kapseln, gepressten Tabletten oder flüssige Fertigzubereitungen ab, weil diese gerne Rieselhilfsstoffe, Bindemittel oder Konservierungsstoffe enthalten bzw. benötigen. Reine Bitterkräutermischungen haben zudem den Vorteil, dass sie bereits ihren Geschmack und ihre Wirkung im Mund zu entfalten beginnen, was bei Tabletten oder Kapseln nicht der Fall ist.

Last but not least empfehle ich beim Kauf darauf zu achten, dass das Produkt möglichst viele verschiedene Bitterkräuter beinhaltet. Grund sind die interessanten Synergismen, die sich durch das Kombinieren von mehreren Kräutern ergeben und dadurch die Wirkung der Gesamtmischung stärker ausfällt als die der Einzelkräuter. Diese Bedeutung des Kombinierens war bereits den Kräuterheilkundigen der letzten Jahrtausende sehr wohl bekannt, was man an alten Bitterstoffrezepturen erkennen kann. Auch die Wissenschaft interessiert sich immer mehr für diese komplexen Wechselwirkungen von Kräutern und deren Inhaltsstoffe, was man an der Vielzahl der veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten erkennen kann.

Zusammenfassend lässt sich also sagen: das Ganze ist stets mehr als die Summe seiner Teile
und iss täglich Deine wohltuende Portion Bitterstoffe, denn das Leben ist schon süß genug!

Beitrag ist auch als Video verfügbar

Was Bitterstoffe für Dich tun können 3
Was Bitterstoffe für Dich tun können 1
Was Bitterstoffe für Dich tun können 2
Was Bitterstoffe für Dich tun können 4
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