Frühlingszeit ist Leberzeit… die beste Zeit für eine Kräuterkur!

Der Frühling ist gemäß der Naturheilkunde, insbesondere der TCM, eine der besten Zeiten zur Stärkung und Unterstützung unser Leberkraft und damit auch unserer Lebenskraft. Es ist die Zeit des Holz-Element, die Zeit von Expansion, in der sich die Yang-Kräfte, nach der Zeit der Yin-Kräfte (Herbst, Winter) wieder zu entfalten und sich das Leben wieder zu regen beginnt. So wie sich im Frühjahr das Leben in der Natur wieder erneuert und expandiert, entfaltet sich in dieser Zeit im menschlichen Organismus das Qi der Leber. Die Leber sorgt speziell für den freien Fluss von Qi und Blut in unserem Körper und ermöglicht (kreative) Entfaltung auf allen Ebenen.

Um diese Prozesse zu unterstützen sollte man jetzt eine leichte Küche und Lebensmittel mit einem hohem Holzanteil bevorzugen, die schnell, nach oben und nach außen wachsen, ganz besonders frische aromatische Kräuter, grünes Gemüse, Blattgemüse, Sprossen und Salate. Eine besondere Wohltat für unsere durch üppige Winterkost strapazierte „Schlemmer-Leber“ und ein Geheimtipp gegen angesammelte Pfunde sind unsere 49 Kräuter ANCENASAN®herbal (Näheres zur Wirkung und Anwendung findet Ihr in unserem kleinen Ratgeber). Die enthaltenen Bitterstoffe und milden Scharfstoffe helfen Leber und Gallenblase zu entstauen, zu dynamisieren und stärken besonders die Verdauungskraft.

Reduzieren sollte man im Frühling Nahrungsmittel mit einer Wirkrichtung nach unten und innen, besonders Saures und Salziges, aber auch Hülsenfrüchte und andere schwere Speisen. Der saure Geschmack, der Botschaftsgeschmack der Leber, sollte nur sparsam verwendet werden, da ein Übermaß davon das Qi der Leber über seine zusammenziehende Wirkung blockieren würde.

Der Frühling ist die Zeit für kurze Garzeiten, weniger Fett und mehr Grünes und Rohkost. Die Ernährung im Frühling ist die leichteste von allen. Es empfehlen sich Dämpfen, Dünsten und Blanchieren. Man sollte sich nicht überessen und bei Eiweiß und Fett, Gebratenem oder Frittiertem Zurückhaltung üben. Kleine Mengen Kräuter und junge Pflanzen sind unerlässlich!


Anmerkung:
Gemäß der TCM (Traditionell Chinesischen Medizin) bzw. der chinesischen Zeitrechnung umfasst der Frühling (Wandlungsphase Holz), Sommer (Wandlungsphase Feuer), Herbst (Wandlungsphase Metall) und Winter (Wandlungsphase Wasser) jeweils 73 Tage. Der Frühling umfasst 36 Tage vor und 36 Tage nach dem 21. März (Frühjahrs-Tagundnachtgleiche), der Sommer 36 Tage vor und 36 Tage nach dem 21. Juni (Sommer-Sonnenwende), der Herbst 36 Tage vor und 36 Tage nach dem 23. September (Herbst-Tagundnachtgleiche), und der Winter umfasst 36 Tage vor und 36 Tage nach dem 21. Dezember (Winter-Sonnenwende).

Wenn bei uns im Kalender also „Frühlingsanfang“ steht, hat der Frühling in Wirklichkeit längst begonnen bzw. ist seit ca. 36 Tagen bereits voll im Gange. Oft merkt man das auch, wenn mal darauf achtet, was an diesen Tagen draußen in der Natur und in der Luft geschieht. Die Vögel fangen wieder zu zwitschern an, die ersten Sprossen und Triebe sind zu erkennen.

Frühlingszeit ist Leberzeit… die beste Zeit für eine Kräuterkur!
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